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Eine Suche nach "Sponsored Links" in Google liefert 143.000.000 Ergebnisse. Das darin wieder gespiegelte Interesse sollte nicht verwunden, denn diese bezahlten Links sind das Rückgrat der kommerziellen Nutzung des Internet. Inserenten geben kurze Textanzeigen auf, die bei passenden Suchanfragen neben und über den Suchergebnissen eingeblendet werden.
Mit "Sponsored Links" werden meist die Bezahlt-Anzeigen auf den Suchergebnisseiten der Suchmaschinen bezeichnet. Die bekanntesten Suchmaschinen zählen auch zu den größten Anbietern der Sponsored Links. Die Big Player sind einmal mehr Google und Yahoo! Die Werbeprogramme sind Google AdWords und Yahoo! Search Marketing.
Wo finden wir noch bezahlte Links? Unzählige Webseiten, die über Google AdSense monetarisiert werden, enthalten bis zu drei Anzeigenblöcke mit Textanzeigen. Das Prinzip ist wie eben beschrieben mit dem Unterschied, dass neben Google auch der Betreiber der Seite einen Teil der Werbeerlöse bekommt.
So kompliziert die korrekte Abwicklung der Geschäfte mit Sponsored Links sein kann, so einfach ist das Grundprinzip. Darum sind diese kommerziell orientierten Links auch auf immer mehr Websites zu finden, wo sie von den Betreibern in Eigenregie eingesetzt werden. Das bedeutet mehr Arbeit als dafür ein Anzeigenprogramm wie Adsense zu nutzen, bedeutet aber meist mehr Einnahmen.
Seit Sommer 2007 bringt Google den Markt bezahlter Linkanzeigen in Bewegung. Was war passiert? Google stellte die Regel auf, dass alle kommerziell motivierten Links so maskiert werden müssen, dass sie nicht in die Bewertung der organischen Suchergebnisse einfließen. Das ist leicht machbar. Aber die Vermeidung dieses "Neben"-Effekts beschneidet die zuvor sehr lukrativen Möglichkeiten der Linkvermietung massiv. Denn Google ließ den Worten sogleich Taten folgen, als seine Mitarbeiter manuell in das Ranking prominenter Linkverkäufer eingriffen. Die ersten Wellen der Empörung prallten an Googles Monopolstellung ab, mittlerweile scheint der Sturm im Wasserglas vorbei zu sein.
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